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Muntii Gutâului (Gutâi-Gebirge / Gutin-Gebirge)

Mittelgebirge, grösstenteils bewaldet, vulkanischen Ursprungs; hervor ragt der "Hahnenkamm", Creasta Cocosului, eine Attraktion für Wanderer und Fotografen.

 
  • Wandern: Izvoare, Gutâi, Mogosa
  • Skiwandern
  • Pistenskilauf: Izvoare (Schlepplift), Mogosa (Sessellift)
  • Klettern: Creasta Cocosului

Im Bild zu sehen: Abfahrt vom Pasul-Gutâi in Richtung Sighetu Marmatiei. Im Hintergrund ragt der Hahnenkamm (Creasta Cocosului) steil empor.

Höchster Gipfel des Gutâi-Gebirges ist der Vf. Gutâi (1443 m). Das Massiv des Vf. Rotund (1240 m) und das Ignis-Gebirge, welche sich dem Oascher-Gebirge im Südosten beim Huta-Pass unmittelbar anschliessen, zählen bereits zum Gutâi-Gebirge. Dieses bildet die zweite Gebirgskette der Ostkarpaten.

Im Südosten des Gutâi-Passes (989 m) schliesst sich das Zentralgebiet des Gutâi-Gebirges an, welcher am Neteda-Pass (1039 m) endet. Hier überschreitet man auf dem direkten Kammverlauf auch den Vf. Gutâi mit seinen 1443 Metern. In einigen Beschreibungen reicht der Bereich des Gutâi-Gebirges bis zum Botiza-Pass (1000 m), wobei der Abschnitt zwischen dem Neteda-Pass und dem Botiza-Pass auch die eigenständige Bezeichnung "Muntii Lápus" trägt und eher dem Tibles-Gebirge zugerechnet wird. In jedem Falle haben wir es dabei mit einem kontinuierlich fortlaufenden Kammverlauf zu tun!

Die Bereiche des Ignis-Gebirges sind sehr verzweigt und und deren abgerundete Höhen sind dicht bewaldet, hingegen die Kammverläufe des Gutâi-Zentralgebietes von teils felsigen Graten gekennzeichnet sind.

 

Der Kammverlauf des Gutâi-Gebirges aus nördlicher Richtung betrachtet. Der hohe Gipfel rechts im Bild, ist der "Hahnenkamm" (Creasta Cocosului / 1428 m). Der Vf. Gutâi (links oben im Bild) ist mit seinen 1443 Metern der höchste Berg des Gutâi-Gebirges.

Markierte Wanderwege gibt es kaum, höchstens noch Reste älterer Markierungen im Bereich des Pasul-Gutâi bis hin zur Creasta Cocosului (dem Hahnenkamm). Deshalb sollte man für die Wanderungen auch genügend Zeit einplanen. Für den Abschnitt des Huta-Passes, bis hin zum Neteda-Pass sollte man mindestens 3 Tage veranschlagen.

Anreise zum Huta-Pass (587 m) mit dem Zug von Satu Mare bis Negresti Oas. Ab Negresti Oas dann per Bus oder Autostop auf der -19- hinauf zum Pass.

Anreise zum Gutaî-Pass von Baia Mare aus mit dem Bus Richtung Sighetu Marmatiei auf der -18- bis zum Pasul Gutâi. Eine Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder per Autostop zum Pasul Neteda ist etwas schwieriger, da die in sehr gutem Zustand befindliche Strasse sehr wenig befahren ist. Ausserdem empfiehlt sich von hier eh die Fortsetzung der Kammwanderung durch das Tibles-Gebirge!

 

Köhler bei der Arbeit hinter Strâmbu Báiut, kurz vor der Auffahrt zum Pasul Neteda.

Sehr interessant ist der ethnografische Reichtum dieser Region, welche zum Maramures-Bezirk gehört. Auch werden hier in den Dörfern zu beiden Seiten des Kammverlaufes noch grosse Bestände von Schwarzbüffeln gehalten.

 

Schwarzbüffel in Hoteni

Hoteni liegt im Mara-Tal, welches sich nördlich des Gutâi-Gebirges befindet.

Literatur:

Fotos: Wilhelm Scherz


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