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Die Karpatenwanderei und die liebe Ausrüstung!

Unsere Betrachtungen zur Wanderausstattung beginnen nicht in Rumänien, sondern im Mongolischen Nationalmuseum in Ulan Bator. Hier finden wir die Demonstration einer Pilgerausstattung, welche in der Mongolei ca. 500 Jahre (in Regionen Indiens z.B. bis zu 2500 Jahre) zurückreicht. Zelt, Kochtopf, Rucksack mit Aussentragegestell, Wanderstöcker ... also alles nichts Neues! Und wir erkennen noch etwas Wichtiges: Der Zweck langer Wanderungen diente schon immer in gewisser Weise dem "Seelenleben". Selbst dann, wenn die Ausstattungsgüter mittlerweile ein wichtiges Marktsegment unserer heutigen Industriekultur sind.

 

"Karpatenlasten"

Jeder trägt nach seinen Bedürfnissen!

:-)

Vorwort

Die rumänichen Karpaten sind bestimmt, von einer weiten Wald.- und Bergwelt, kaum besiedelt und nur in wenigen Fällen mit einer touristischen Infrastruktur versehen. Insbesondere die alpinen.- und Wintersportzentren in den Südkarpaten: die Bucegi, das Fágáras, das Retezat und einige andere Gebiete verfügen über Unterkünfte und Versorgungsmöglichkeiten.

Das Wandern mit Rucksack und Zelt ist hier noch die Norm. Das Mitführen von Lebensmitteln über mehrere Tage ist in jedem Falle geboten. Die Mühen der Karpatenwanderei mit schweren Gepäck, werden belohnt mit einem Höchstmass an Abgeschiedenheit, mit dem Erlebnis einer noch intakten Bergwelt (Flora und Fauna), mit dem sommerlichen Zustatz erlebbarer uralter Hirtenkulturen, sowie der Möglichkeit, alte bäuerliche Kulturen kennen zu lernen. Hier wird der Karpatenwanderer insbesondere die rumänische Gastfreundschaft kennen lernen, so es von ihm in den Ebenen des Landes vielleicht noch "übersehen" worden ist. Deshalb gehört es sich auch immer, zusätzlich zum Gepäck des persönlichen Bedarfs, noch einige kleine Gastgeschenke "am Mann" zu haben.

Die persönliche Ausrüstung sollte von Mensch zu Mensch auch immer seinen minimalen "Genügsamkeiten" entsprechen, denn Freiheit ist immer nur so gut, so lange es einem auch gut geht! Im Sinne von Bescheidenheit und Genügsamkeit zählt hier in jedem Falle die Erfüllung der Grundbedürfnisse, wie Hunger und Durst zu stillen, sich Nässe und Kälte in der Ruhephase des Tages entziehen zu können, gesund zu sein und sich im seelischen Gleichgewicht zu befinden!

Wenn also die Ausrüstung stimmt, dann ist man frei wie ein Vogel. Hat man sich verliebt in einen ganz bestimmten Ort, dann bleibt man und will man sich neu verlieben, dann geht man. Etwas persönlicher gefälligst? Also ich habe es schon so oft erlebt, da steht man an einem einsamen Bergsee, oder eine kleine Mulde am Berghang, in der Nähe ein kleiner Bach, dazu ein malerischer Ausblick in die Tiefebene, oder hinüber auf andere Gebirge ..... , da kann man einfach nicht anders und denkt: "Mensch Junge, hier musst du wenigstens eine Nacht verbringen!" Und dann saugt man all das auf, was die verbleibene Zeit des Tages so an Veränderungen mit sich bringt, angefangen von den Lichtverhältnissen, den Schattierungen der Landschaft, den abendlichen Kontrasten, dem Sonnenuntergang, dem nächtlichen Sternenhimmel oder aber auch dem anhaltenden Berggewitter. Und dann die Morgenstimmung, die ersten Vögel schwirren um das Zelt, der Sonnenaufgang, die Nebelfetzen im Tal, die morgendliche Wärme der ersten Sonnenstrahlen, ..., all dem ist man so nah und auf all das ist man so konzentriert, dass es noch Jahre danach als Geschenk der Erinnerung in einem verweilt! Eine perfekte Flucht sozusagen vor den Abhängigkeiten des Alltags, dem vielen Stress und all den Zwängen: "Hier bin ich Mensch, hier kann ich´s sein!"

Frei

wie ein

Vogel!

Das Wandern mit Rucksack und Zelt lockt den Wanderer zur Einsiedelei. Zeit zur Selbstbesinnung!

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Das Schuhwerk und der "Homo Standardicus" des zivilisierten Westens

Der hiesige Mensch der Moderne bewegt sich beinahe sein Leben lang fort, auf planen und ebenen Flächen aus Beton, Asphalt und Strassenpflaster. Selbst in der Wohnung sind dank Estrich und anderer moderner Baumaterialien, jegliche Unebenheiten dem Homo Standardicus beinahe unbekannt. Sein täglicher Gang braucht sich kaum noch auf Veränderungen einzustellen und das moderne Schuhwerk mit anatomischen Fussbett und gedämpften Sohlen, lässt weitere Sensibelitäten überflüssig erscheinen.

Alles wäre an sich kein Problem, gäbe es nicht noch Flecken auf dieser Erde, die der Norm des "Home Standardicus" nicht entsprächen. Unebenheiten der verschiedensten Art definieren sich hier zu einem Risiko. Grasbüschel, lockerer Erdboden und besonders das weglose Gelände im Bergland stellt ein grosses Gefahrenpotential dar. Hier reagiert die Schuhindustrie mit hohen Wanderschuhen, untergliedert in bestimmte Kategorien wie Wüstengelände, leichtes Bergland, alpines Gelände, ... .

So lachhaft all dies auf den ersten Blick erscheint, so deutlich wird uns der Grad eigener "Behinderung" erst, wenn wir in den Karpaten einem kleinen Dorfjungen, einer uralten Bäuerin, oder einem Hirten folgen, die allesamt nur leichtes und zumeist kaputtes Schuhwerk anhaben. Sie laufen kraftvoll und trittsicher über schwierigstes Gelände bergauf, während der gut ausstaffierte Tourist stolpernd, rutschend, wankend und zudem noch etwas atemlos sich in der Verfolgung versucht :-) !

Darum bedarf es keiner Diskussion, dass das Schuhwerk ein wichtiges Ausrüstungsparameter darstellt. Mit kaputten Schuhen endet generell jede Wanderung unweigerlich. Zum Agenten einer bestimmten Schuhmarke werde ich mich hier nicht machen. In diesem Punkt muss jeder sein eigenes Lehrgeld zahlen, wie auch ich - alle Jahre wieder!!! Aber ein wichtiges Merkmal kann man anraten, nämlich das die Sohle des Wanderschuhs ein möglichst breites Profil aufweist. Das garantiert eine hohe Trittsicherheit im Gelände. Beim Kauf eines guten Wanderschuhs sollte man sich Zeit lassen und der Preis sollte (möglichst) keinen Einfluss auf die Kaufentscheidung haben. Dabei ist die Qualität und Langlebigkeit eines wirklich guten Wanderschuhs schon eher im hohen Preissegment angesiedelt. 2013 war es bei mir mal wieder soweit, nach 6 Jahren neue Wanderschuhe zu sondieren. Im Globetrotter (Berlin) probierte ich die gesamte Angebotspalette der eher teureren Wanderschuhe aus. Auch wenn nach über einer Stunde der arme Verkaufsberater um sein sonniges Gemüt bemüht war (Kompliment!), ich dabei erst einmal meine modischen und Geschmacksvorstellungen über Bord werfen musste, alle Schuhe sorgfältig auf dem angelegten Geröllhang und anderen Flächen testete, kam am Ende die Wahl auf einen wirklich guten Wanderschuh dabei heraus!

Tipp: Wer kurzfristig neu gekaufte Schuhe einwandern muss und Probleme mit Reibungsflächen hat, der soll die Schuhe etwas nass werden lassen und damit Wandern. Das Leder verfügt in feuchtem Zustand über eine grössere Dehnungsfähigkeit und passt sich wenn überhaupt, so schneller dem Fuss an. Nichts anderes hat es mit dem "Reinpinkeln" auf sich. Nur das die Wenigsten wissen, dass sie nach dem "Reinpinkeln" damit auch gleich ein wenig laufen müssen :-) !

Test

eines

Billig-

Wanderschuh´s

Fazit:

Original aus den Karpaten, stammt dieses Testobjekt! Es zeichnet sich aus, durch ein ökologisch hochwertiges Material, welches sich problemlos in kurzer Zeit dem Waldboden anpasst!

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Das "Schneckenhaus"

Jeder Zeit ein Lager aufschlagen zu können, wo immer es einem gefällt, wann immer das Wetter einen dazu zwingt oder wann immer man eine Ruhezeit braucht, dass wird mit einem Zelt erst möglich.

In der Auswahl des Zeltes gab es für mich lange Zeit keinen Kompromiss. Seit 1992 ging ich auf Touren mit meinem Einmannzelt HOUGAN von "Vau De". Preis-Leistung standen in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander. PU-beschichtetes Aussenzelt (5000 mm Wassersäule) und verstärkter Boden (10000 mm Wassersäule). Mit diesem Zelt konnte man auch getrost einmal auf sumpfigen Böden das Lager bereiten. 1998 hatte ich in Island nach einigen Stürmen vorhergehender Touren Gelegenheit, dass Zelt in einem über 30-stündigen Sturm mit ununterbrochenen Regenschauern, nochmals auf extreme Ansprüche hin zu testen. Das Ergebnis: beste Haltungsnoten, kein Wassereinbruch. Für Einzelwanderer konnte ich dieses Zelt uneingeschränkt weiterempfehlen! Dank der elastischen Aussenabspannung (Innenzelt ist zudem im Aussenzelt eingehangen) ist dieses Zelt abrupten Fallwinden und Stürmen gewachsen und es garantiert einen schnellen Aufbau! Leider ist das 2,6 kg schwere Zelt von Vau De aus dem Sortiment genommen worden. Aus der "Not" heraus wurde mein Nachfolgezelt ein Power Taurus Ultralight - ebenfalls von Vau De. Statt 2,6 kg nun nur noch 1,7 kg und statt 10000 mm Wassersäule des Zeltbodens nun nur noch 7000. ABER: gibt man da noch die Heringe hinzu kommt man gut schon wieder auf 1,9 kg und nun kommt´s erst mit der ganz großen "Mogelpackung": Die Zelte mit dem neuen Aussengewebe trocknen extrem schlecht (große Scheisse!) und deswegen kommt nach dem morgendlichen Einpacken mal oft noch ein Gewicht vonn 500 g locker hinzu. Und schon sind wir an dem, was ich die Jahre zuvor auch immer an mir herumgetragen habe ... allerdings damals mit mehr Innenraumhöhe, einer etwas grösseren Apside, einer definitiv besseren Standfestigkeit bei Stürmen und einem wasserdichteren Zeltboden. Liebe Freunde von Vau De .. in aller Hochachtung apelliere ich an Euch, steht zur alten Qualität die eigentlich nicht mehr verbesserungswürdig war. Auch heute freuen sich Benutzer darüber, dass ein Zelt schnell abtrocknet und strumfest ist :-) ... In vielen Bereichen der Wanderausstattungen sehe ich derzeit schleichende bis abrupte Verschlechterungen der Qualität.

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Der "Rückensack"

Ein Utensil, an dem ich neben Zelt, Schuhen und Schlafsack nicht geizen würde. Für die Karpatenwanderei sollte man immer ein maximales Packmass bevorzugen, bedingt auch wegen der Gastgeschenke auf der Hintour und mancher Geschenke für die Rücktour :-) !

Wichtig: Besonders wichtig ist bei Rucksäcken ein gut stabilisierter und gepolsterter Hüftgurt. Ein Grossteil der Tragelast wird nämlich über den Hüftgurt aufgenommen. Das entlastet ganz entscheidend, vor allem den Rücken.- und Schulterbereich! Leider haben zumeist die teuersten Rucksäcke auch die besten Tragesysteme. So war es bislang. Ich selbst hatte seit vielen Jahren einen "Osprey". Von Materialermüdung lange Zeit keine Spur zu sehen. Viele Jahre habe ich immer von einem "GREGORY" geträumt. Eines Tages im Jahre 2011 war es dann soweit. Der Osprey kam in den Ruhestand, ich flux auf dem Weg zu Globetrotter (Berlin) in der Absicht nun endlich den Traum eines "GREGORY" näher zu kommen. Nach dem Probetragen des einst teuersten Modells ist für mich eine Welt zusammengebrochen. Der Hüftgurt war so schlecht und ... ich erspare mir an dieser Stelle weitere Deutungen ... so dass mir nichts anderes übrig blieb, nach anderen Marken Ausschau zu halten. Aber auch die anderen teuren Marken hatten weit schlechtere Hüftgurte als die meines einstigen Ospreys. Da stand ich nun fassungslos im Globetrotter und wusste mir zunächst keinen anderen Rat. ... Am separaten Stand von Jack Wolfskin entdeckte ich eher zufällig weitere Rucksäcke. Grossvolumige Packsäcke, können die von Jack Wolfskin das? Hmm ... also probierte ich den Escalade 80 und war zeimlich verdutzt. Aber einzugestehen, dass Jack Wolfskin gute Wanderrucksäcke fertigt, dafür war ich noch nicht bereit. Ich musste erst mein Trauma überwinden und ging zurück zur Rucksackabteilung. Als wieder den Gregory auf und alle weiteren Marken in Folge. Nichts da, die Hüftgurte waren alle ungenügend. Abermals zurück zu Jack Wolfskin und erneut den Escalade 80 aufprobiert ... das war´s! Bis heute (Stand 2016) hat mich der Rucksack bei gutem Tragekomfort auf allen Touren durch Rumänien, Island und die Mongolei nicht im Stich gelassen. Abnutzungserscheinungen bisher nur marginal. ... Aber wie schon erwähnt, in einigen Jahren kann - wie bei den Wanderschuhen - ein anderer Hersteller den "Hut" aufhaben!

Das richtige Packen ist nicht immer so leicht, wie der eine oder andere meint. Spitze oder kantige Gegenstände können schnell am Rücken drücken, schwere nach aussen oder hinten verlagerte Dinge beeinflussen die Balance ungünstig. Nicht zu unterschätzen sind ein grosses Deckelfach und zusätzliche Aussentaschen, für schnell zugängliche Dinge, wie z.B. die Fotoausrüstung oder das Kartenmaterial, das Pausenbrot, ... . Wer aber eine dreiwöchentliche Tour hinter sich gebracht hat, der weiss am Ende sehr genau, was wo hinkommt :-) !

Wo war doch

gleich der

Pausensnack?

Das richtige Packen beschäftigt einen im Prinzip vor jeder Reise. Darüber hinaus gibt es aber auch Menschen, die sich auch während des Wanderns damit intensiv auseinandersetzen!

:-)

Drum prüfe, wer sich an den Rucksack bindet, ob das Pausenbrot sich schnelle findet!

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Der "Körpersack" & Isomatte

Beim Schlafsack gilt es zu beachten, dass dieser über einen grossen Temperaturbereich verfügt. Sonst nämlich kann der "Sicherheitskauf" für die theoretischen Werte sehr kalter Stunden, in allnächtliche Saunatouren ausarten. Oft steht der Käufer in der Grundauswahl zwischen Kunstfaser und Daune. Bei Daune ist der kritische Wert zwischen 1° - 5° C, da in diesem Bereich die Luftfeuchtigkeit am höchsten ist. Wer da längere Zeit mit einer Daune unterwegs ist und wenig Möglichkeiten hat, diese an der Sonne mal richtig auszutrocknen, der muss damit rechnen, dass die Daune da etwas zusammenpappt. Hier hat die Fertigungsindustrie aber eine verbessernde Lösung gefunden, nämlich die künstliche Fettung. Ich besass mal so einen Schlafsack über mehrere Jahre und der hat auch über 6 Wochen in Island wenig "Schwäche" gezeigt.

Beim Daunenschlafsack sollte man wegen der Stützfestigkeit gerade im kritischen Bereich auf ein gutes Mischungsverhältnis von Feder und Daune achten. Mein damaliger Schlafsack hatte ein Verhältnis von 30:70. In Gegenden, wo fast ausschliesslich nur strenge Minustemperaturen herrschen, darf das Verhältnis an Daunen schon noch etwas mehr betragen. Ein weiterer praktischer Vorteil der Daune, ist das wesentlich bessere Packmass, sowie das Gewicht.

Ich bin seit vielen Jahren mit einem Kunstfaser-Schlafsack auf Tour, in diesem Falle - ich kann´s ja verraten - mit einem "HUSKY LITE 1800" (+ 15° C bis - 15° C / 2 kg / Füllung: Hohlfaser / Packmass: 23 x 43 cm). Will nochmals anmerken: Für Wanderer, die nicht zu Zeiten Wandern, in denen mit einem Wintereinbruch zu rechnen ist, die sollten hier mehr Wert auf den oberen Temperaturwert legen. Da spart man einiges an Geld, Gewicht und Packmass! Natürlich sollte ein Schlafsack so angenehm kalkuliert sein, dass man in ihm mit Minimalbekleidung schlafen kann. So gibt der Körper auch schnellstmöglichst die nötige Wärme an den Schlafsack selbst ab! Diesen Schlafsack benutze ich übrigens nach vielen Jahren noch immer (Stand 2016!).

Tipp: Wer seinen Schlafsack bei Lauche & Maas kauft, der kann sich auf die angegebenen Temperaturbereiche zu 100 % verlassen! Lauche & Maas testet auf alljährlichen Wintertreffen lieber selbst, was die "Säcke" so hergeben :-) ! Hier sagt sozusagen der Kunde, was für andere Kunden gut ist!

Kurz etwas zur Isomatte. Hier empfehle ich die "RIDGE REST Standard" (ca. 22 Euro). Durch die Profilstruktur der Matte entstehen unter dem Schlafsack kleine Luftkammern. Auch Dank dieses Effektes, eignet sich die Matte für Temperaturen bis zu - 15° C. Zudem ist diese Isomatte mit knapp über 300 g, ausgesprochen leicht! Da ich bisher keine Rückenprobleme beim Schlafen auf festen Böden habe, ist ein Umstieg auf die heute in Mode gekommenen und sich selbst aufblasenden Matten nicht nötig. Deren Liegekomfort ist natürlich in jedem Falle bedeutend besser, aber sie sind auch störanfällig. Das die Matte undicht ist und die Luft entweicht, das kann bei meiner alten "RIDGE REST Standard" nie und nimmer passieren!

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Die Bekleidung

Hier bietet die Moderne neben den mitunter "faschingshaften" Schrecken der Mode, durchaus auch praktische Elemente! Dabei denke ich insbesondere an die Fleecebekleidung und im Bereich der Wetterschutzkleidung an "Gore Tex" und ähnlicher Materialien. Beim Fleece-Gewebe bevorzugte ich viele Jahre das 300er Gewebe (heute kaum noch im Angebot). Heutzutage gibt es leichtere Kombinationen. Das Fleece-Material nimmt kaum Feuchtigkeit auf und wärmt sehr gut. Selbst auf Touren im zeitigen Frühjahr oder späten Herbst, benötigte ich als Unterbekleidung nur ein leichtes Shirt. Bei der Frage, ob denn nun 100er, 200er oder 300er Gewebe das Richtige wäre, da kann ich nur den mitunter notwendigen Kompromiss im Preis als Entscheidungsträger verstehen. Ansonsten sollte man beim Kauf auf "Wärmeressourcen" hier nicht verzichten. Spätestens zum Abend am Zelt wird sich der Bergwanderer über derlei Ressourcen freuen! Die Flauschigkeit des Gewebes vermittelt zudem ein grosses Wohlbehagen. Beim Kauf einer Fleece-Jacke ist darauf zu achten, dass sie einen durchgehenden Reissverschluss hat. Denn beim Wandern kann es schnell zu einem Wärmestau kommen. Eine optimales Mass der Regulierung sollte hier vor modischen Fragen stehen!

Auf dicke Baumwollsachen würde ich selbst in jedem Falle verzichten. Nicht nur dem Gewicht wegen, aber wenn die erst einmal nass sind, dann trocknen sie sehr schlecht wieder aus. Gerade bei den Wanderhosen (Verzeihung, viele wissen nicht was das ist - gemeint sind Trekking-Hosen) sind Baumwollanteile nicht das Wünschenswerte. Auch diese stabilen Wanderhosen aus Polyester-Baumwollgemisch, sind nicht besonders praktisch. In Island hatte ich einmal mit einem Reisefreund einen Gletscherfluss gefurtet. Wir waren bis zu den Hüften in der milchigen Strömung. Nach der Furt waren wir am vorgesehenen Lager und errichteten die Zelte. Ich habe meine dünne Hose angelassen und bereits nach der ersten Tasse Kaffee war diese am Körper wieder getrocknet. Mein Reisefreund mit der dicken Polyester-Baumwollhose lief noch zwei Tage mit einer feuchten Hose umher. Ich empfehle ohne Umschweife nur leichte Wanderhosen in Kombination mit entsprechender langer Unterhose (Sport.- oder Jägerwäsche). Hier gibt es natürlich auch gute Alternativen in Billigmärkten! Noch heute benutze ich eine Fleece-Unterhose + langärmeliges Fleece-Shirt, die es einmal für 6 Euro als Jägerausrüstung bei einem Discounter gab (sehr bewährte Wärmeressource!) ... Natürlich gibt es auch ausgezeichnete Sportunterwäsche. Aber beim Wandern selbst wird eh viel Körperwärme freigesetzt und da braucht es dieser Reserven nur sehr selten. Man sollte sich beim Wandern ohnehin nie zu warm kleiden, da dass die Gefässe weit stellt und somit das Blut der benötigten Zirkulation entzogen wird. So hervorgerufene Ermattungserscheinungen habe ich schon bei vielen Wanderern diagnostizieren dürfen :-) !

Als Allzweck-Wetterjacke leiste ich mir gern etwas gutes. Die letzte Jacke hat auf meinen vielen Touren über 10 Jahre ihren Dienst geleistet!

Zu den Wandersocken kann ich hier wenig ratgebend fungieren. Aber "Dank" Air Berlin hatte ich Gelegenheit, für 3 Wochen ein Paar billiger Wandersocken aus dem Discounter auf ihre Bergwandertauglichkeit zu prüfen. Auf meinem Flug am 10.09.2016 mit Air Berlin von Berlin Tegel nach Bukarest und weiter mit Tarom nach Timisoara, kam ich ohne meine gesamten Bergwanderausrüstung an. Air Berlin zeigte sich enorm hatnäckig trotz täglicher Nachfragen und lieferte meine Ausrüstung erst am 27.09.2016, also zwei Tage vor meiner Rückreise nach Rumänien. So war ich gezwungen, mit einer spartanischen Grundausstattung, bei der mir Freunde vor Ort grosse Hilfe leisteten, auszukommen. Dazu gehörte auch, dass es vor Ort keine Bergwandersocken zu kaufen gab. Also war der Praxistest einer billigen Arbeitssocke über zweieinhalb Wochen Bergwanderei angesagt. Resultat: Die Socken haben gut durchgehalten und ich trug keinerlei Hautläsionen davon. Also mein Resultat lautet: Es muss nicht immer die teure Spezialsocke sein!!!

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Der Kocher

In der Regel kocht man in den Karpaten am Feuer. Für die Schlechtwettertage habe ich einen Gaskartuschenkocher dabei. Der Brenner nennt sich (heute in überarbeiteter Bauform) TWISTER 270 PIEZO. Damals hatte der Brenner aber noch keine Piezo-Zündung. Jedenfalls verrichtet mein 11 Jahre alter Brenner noch immer und ohne jegliche Wartung seinen Dienst. Kartuschen gibt es dazu in zwei Grössen: CV 270 und CV 470. Wenn ich konstant mit dem Kocher zum Frühstück das Kaffewasser, zum frühen Nachmittag das Kaffeewasser, zum Abend die Suppe (ca. 1 Liter) und zu später Stunde den Tee bereitet habe, dann reicht so eine 470er Kartusche gute 5 Tage. Anbei bemerkt, kann man mit einem Gaskocher bei schlechtem Wetter auch sehr gut im Zelt arbeiten.

Für meine Touren nach Island und in die Mongolei verwendete ich den Klassiker "MSR X-GK". Dieser ist ein exzellenter Allesbrenner, angefangen von Benzin über Reinigungsbenzin, Diesel, Petroleum. Eine 1-Liter und eine 0,33-Liter-Tankflasche genügte allen Ansprüchen. Da kam ich auch schon gut mal 2 Wochen komfortabel über Land. Bis auf das Durchstechen der Düsenöffnung waren weitere Wartungsarbeiten oder gar Ersatzteile noch nie nötig. Doch Vorsicht ist auch hier angeraten - weil ja mit den Jahren alles "besser" wird. So hatte mein Wanderpartner in der Mongolei (2013) das neuste Modell des MSR in seinem Gepäck. Schon am dritten Tag im Sajan-Gebirge machte die Pumpe schlapp. Nachdem es uns gelungen ist, den Pumpenstempel aus dem Pumpengehäuse zu entfernen, stellten wir fest, das es sich hier um eine wirklich billigste Konstruktion handelt, bei der der Dichtungsgummi des Pumpkolbens einfach aus der Halterung gesprungen ist. Bei dieser modernen Konstruktion gibt es nur eine sehr simple Fixierung des Gummis. ich benutze meine alte Pumpe schon seit über 10 Jahre ohne jegliche Probleme. Wir haben bei der neuen Pumpe den abgesprungenen Gummiring mit Spezialkleber wieder am Kolben befestigt, wodurch der Gummi natürlich unflexibler wurde. Daraufhin schleiften wir den Gummi an rauhen Steinen noch etwas ab und schon funktionierte die Pumpe wieder. ABER bei einem solchen Gerät der Spitzenklasse, welches in abwegigsten Regionen bevorzugt wird und im schlimmsten Falle sogar das Überleben sichern soll, darf so eine fehlerhafte Billigproduktion eigentlich nicht vorkommen!

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Essen & Trinken

Hier richtet sich natürlich aller Rat auch ein wenig nach Geschmack und Essgewohnheiten. Kurz etwas zu den Essgewohnheiten. Ich frühstücke ausgiebig. Für die Zeit des Wanderns mache ich nur Trinkpausen. Wasser kann man an jeder beliebigen Bergquelle trinken! Warmes Essen bereite ich mir immer erst abends. Nach dem Ende der Tagesetappe und dem Zeltaufbau, ist Kaffee und eine Tafel Schokolade das unbedingte MUSS. Dabei hat sich "Rittersport" als gute Wahl bei mir etabliert. Zum einen wegen dem Packmass und zum anderen der dichten Verpackung wegen. An warmen Tagen hatte ich früher schon das eine oder andere schokoladenverschmierte Gepäckteil aufzuweisen. Rittersport-Schokolade ist wirklich dicht und es gibt sie in guten Geschmacksvarianten. Ist so eine Tafel mal kräftig durchgeschmolzen im Rucksack, dann legt man sie einfach für einige Minuten ungeöffnet in den nahen Bach!

Meinem Geschmack zugunsten, habe ich ein einfaches Grundprinzip, denn meine Hauptnahrungsmittel in den Karpaten bestehen in der Hauptsache aus Brot, Speck, Zwiebeln, Knoblauch und Salz. Für die warme Mahlzeit am Abend habe ich Tütensuppen im Gepäck, die ich grundsätzlich mit Zwiebeln und Knoblauch kräftig anreichere! Wahrscheinlich ein Grund, warum mich bisher noch kein Bär des Nachtens besucht hat :-) , denn der Knoblauch "überschattet" so ziemlich jeden anderen Geruch lieblicher Speisen - selbst den der alten Socken!

Für Schlechtwettertage plane ich immer eine zusätzliche Gaumenfreude ein. Neben dem Speck nehme ich auch gern mal eine rumänische Leberpastete mit. Zur Anreicherung meiner Trinkpausen gebrauche ich gerne Brausetabletten (Vitamin C und Multivitamin).

Wer im Sommer in den Bergen unterwegs ist, der kann sich statt des Brotes auch bei den Hirten problemlos mit Käse und Mámáliga versorgen. Mámáliga wird aus Maismehl, Wasser und Salz bereitet und ist weit nahrhafter als das rumänische Weissbrot - aber auch schwerer eben :-) ! Oft wird man, so sich das eigene Lager nahe einer Stâna (Hirtenhütte) befindet auch bei den Hirten zum Essen eingeladen. Für diesen Fall soll man nicht ohne eine Aufmerksamkeit dastehen. Filterzigaretten z.B. sind sehr gern gesehen und wer dazu noch ein Feuerzeug verschenkt, hat immer gut daran getan!

Wie kommt der

Grossstadtmensch

wohl an den

Speck?

Das die Milch von lila Kühen stammt, weiss der Grossstadtmensch bereits, aber wie kommt man zu einem Speckchen? Ganz einfach:

Man suche einen Bergbauern auf und erbitte um eben dieses Produkt. Der Bauer dann heimlich, greift zum Gewehr und schleicht sich rückwärts, völlig unbemerkt dem Speckgetier entgegen. Dann schiesst er ein Speckchen rückwärts von der Stange! Es plumpst zu Boden und ist augenblicklich tot und essbar! Nun braucht es nur noch "bezahlt" zu werden.

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Karten, Navi, Vorbereitung (weg vom Herdentrieb!)

Von vielen Bergregionen Rumäniens gibt es bereits gute Wanderkarten im Internet zu kaufen. Besonders aber bei den Vorgebirgsregionen und dem flachen Land muss man häufig mit normalen Strassenkarten im Massstab 1:250.000 Vorlieb nehmen. In vielen Fällen reicht auch das. Mitunter gibt es noch die Möglichkeit alte Militärkarten zu bekommen, was heutzutage auch nur über´s Interent möglich ist. Einen Anbieter weltweiten Kartenmaterials möchte ich an dieser Stelle anraten: https://mapstor.com/ ... Über diesen Anbieter bin ich sogar in den Besitz umfassenden Kartenmaterials über die gesamte Mongolei gekommen.

Eine weitere Möglichkeit der Vororientierung bietet in ganz hervorragender Weise Google Earth: https://www.google.de/intl/de/earth/ ... Hier kann man über Satelitenaufnahmen die Topografie eines bestimmten Gebietes in Augenschein nehmen und vermessen ... weltweit! Man kann die Messlinien im Bild belassen und sich die Abschnitte ausdrucken. Das Material lässt sich ähnlich wie eine Karte auch mit dem Kompass benutzen, vorausgesetzt, die Topografie bleibt eingenordet und ist nicht verdreht! Mit Google Earth hatte ich meine erste Mongolei-Tour im Sajan-Gebirge vermessen und geplant. Man ist damit beinahe so gut vorbereitet, als wäre man schon einmal dort gewesen! :-) ...

Navi ... Das Angebot an Navis für Querfdeldeintouren ist recht gut, aber für mich stellt sich im Zeitalter des Smartphones die Frage: Braucht man so etwas noch? Also ich für meine Ansprüche, die bis zu Touren im Sajan-Gebirge reichen, sage ganz klar: Nein! Ich benutze für meine Wander.- und Kajaktouren nur noch eine Navisoftware. Für das iPhone gibt es die App Maps 3D Pro: https://itunes.apple.com/de/app/maps-3d-pro-gps-tracks-fur/id391304000?mt=8 ... Über dieses Programm kann man kostenlos seine Karten in 3D weltweit vorab auf´s iPhone laden und alles damit machen, was ansonsten auch mit einem echten Navi geht. In diesem Falle ist die Entscheidung ganz klar: Nur noch ein Smartphone (mit zusätzlicher Powerbank) und kein separates Navi mit zusätzlichen Stromfressern. Zumal auch die Kosten für eine separates Navi in keinem Kosten-Nutzenverhältnis mehr zur App eines Smartphones stehen! Leider gibt es diese Super-App nur für´s iPhone, aber ähnliche (vielleicht nicht ganz so leistungstarke Apps) gibt es auch für Handys mit Android-Betriebssystem.

Noch ein Nachwort in dieser Sache: Oft kontaktieren mich Leute kurz vor Antritt ihrer Rumänienreise, ob es denn vor Ort Kartenmaterial zu kaufen gibt. Da frage ich mich dann immer: Haben sich die Leute mit der gewünschten Bergregion noch nicht richtig auseinandergesetzt? Planung im Vorfeld einer Reise macht eigentlich grundsätzlich schon süchtig und ist emotional wie virtueller Urlaub vorab. Das sollte man einfach bedenken. Bei manglender Vorbereitung vorab kommt es oft dazu, dass man NUR "populären" Strecken folgt und manch Sehenswürdigkeiten ganz in der Nähe einem entgehen. Ein typisches Beispiel dafür will ich einmal an dieser Stelle benennen: ... Im Jahr 2015 war ich wiedereinmal in Island. In diesem Jahr hatte ich mir auch den populärsten Wanderweg des Landes, den Laugavegur vorgenommen. Den Weg von Porsmörk nach Skogar bin ich schon einmal gegangen, deswegen stand diesmal mitunter der Hauptabschnitt zwischen Landmannalaugar und Porsmörk an. Die Strecke selbst bietet auf der Haupttrasse - die die meisten Wanderer in 4 Tagen gehen - nur zwei sehr schöne Abschnitte, nämlich jene von Landmannalaugar bis Hrafntinnusker und die darauf folgende von Hrafntinnusker bis Alftavatn. Dann wird es auf der Hauptstrecke eher trist. Derweil hatte ich im Vorfeld schon weitere Dinge ausgemacht und meine Strecke mit einem Tagesausflug östlich des Hrafntinnusker-Gipfelplateaus verfeinert. Dort nämlich befindet sich Austurdalir, ein Hochtemperaturgebiet mit ziemlich grosser Ausdehnung, mit Solfataren, Fumarolen, kochenden kleinen Teichen, kleinen Eishöhlen und und und ... also im Grunde genommen der eigentliche und unangefochtene Höhepunkt dieser gesamten Strecke des Laugavegur! Als ich das Hrafntinnusker-Gipfelplateau dabei hin und rück überquerte, fand sich keine einzige Spur anderer Wanderer vom Hauptwanderweg her, obwohl täglich hunderte Wanderer hier vorbeiziehen. Wer also macht eine Wandertour um dabei das Schönste an der Strecke auszulassen??? Aber egal, so geht es all denen, die sich vorab nicht mit den Freuden der Streckenplanung auseinandersetzen. Übrigens einen weiteren Abstecher bei der Tour machte ich zu dem leicht zu besteigenden Gletscher Entujökull unweit der Skali-Hütte. Auch hier, nur wenige Meter abseits der Pfade, absolute Stille in einer grandiosen Landschaft mit noch grandioserer Geologie, an der die "Herden" vorbeiziehen. Man kann wirklich nur sagen "Herden" - die dem Vorgegebenen blindlings folgen! Wieviel schöner kann es sein, mit Neugierde vorab Traumlandschaften zu entdecken und diese selbst zu erforschen. Traut euch Leute ... !!! Macht aus eurem eigenen Ausflug etwas Einzigartiges - weg vom Herdentrieb!

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Checkliste

Diese Liste ist keine Vorgabe, sie soll den Reisenden eher dazu dienen, nichts Wesenliches zu vergessen.

Bekleidung ---------- "Kosmetika" --------- Zubehör ------------ Lebensmittel ------------
Wetterjacke Handtuch Zelt Brot
Wanderhose Toilettenpapier Isomatte Tütensuppen
Fleece-Jacke Seife Schlafsack Salz
Fleece-Hose Zahnputzzeug Rucksack Kaffee
Shirt´s evtl. Salbe Kocher Tee
Unterwäsche Sonnenschutzcreme Besteck evtl. Wurstkonserven
Wandersocken Waschlappen Messer Brotaufstrich nach Bedarf
Wanderschuhe   Feuerzeuge Schokolade
evtl. Mütze   Kochgeschirr evtl. Brausetabletten
evtl. Handschuhe   Taschenlampe  
    Fotoausrüstung  
    Kompass  
    Karten  
    Erste Hilfe-Set  
    Gastgeschenke!!!  
    Schreibzeug  
    Tasse  
    evtl. Navi  

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Weitere Tipps:

Neuanschaffungen ... sind bei Neueinsteigern zunächst eine sehr teure Sache, weil man ja alles auf einmal kaufen muss. Mit den Jahren wird es dann aber günstiger. Hier kann man durch zeitverschobene Käufe dann besser in einen neuen Schlafsack oder was auch immer investieren. Vielleicht helfen zu Beginn des Neueinstiegs auch Freunde aus und verleihen ihr Zelt, Rucksack oder Kochgeschirr.

Höhlenbeleuchtung - Dem Karpatenwanderer bieten sich viele Möglichkeiten, hier und da auch einmal eine Höhle zu begehen. Die richtige Beleuchtung ist hier das A und O! Vorweg: Für Höhlenbegehungen sollte man immer Ersatzbeleuchtungsquellen im Gepäck haben. es gibt heute sehr preisgünstige und leistungsfähige LED-Stirnlampen. Markenprodukte wie etwa jene von Petzl sind in der Regel teurer und auf keinen Fall zuverlässiger. Vor Jahren hate ich mir zweimal hintereinander eine Petzl MYO XP Stirnlampe gekauft, bei der jeweils nach kurzer Zeit ein Wackelkontakt (oder Kabelbruch) an jener Stelle entstand, an der das Stromversorgungskabel vom Batteriekasten in das Lampengehäuse führt. Das war mehr als nur ärgerlich!!! Zumal zweimal hintereinander! Seit einigen Jahren habe ich eine Stirnlampe von FENIX in Gebrauch, bei der bis heute kein einziger Defekt aufgetreten ist. Bei den Stirnlampen geht die Entwicklung und Leistungsfähigkeit erstaunlich schnell voran und es bieten sich bei den Noname-Produkten sehr gute Alternativen. Auch können die neuen Hochleistungshandlampen sehr brauchbar sein. Bei der Begehung vieler Goldbergwerke im Frühjahr 2016 in den rumänischen Westkarpaten sind Dank der superkleinen MH20 schöne Aufnahmen von langen Bergwerksgängen gelungen. Hier sind die Alternativen also beinahe schon grenzenlos!

Geschirrspülmittel - Oft erlebe ich, dass Reisende Geschirrspülmittel zur Reinigung für´s Kochgeschirr mit sich tragen. Auf dieses kann getrost verzichtet werden. Tipp: am Bachrand einfach ein Grasbüschel mit Wurzel und feiner Erde ausreissen und den Topf dann leicht mit Wasser gefüllt, damit ausscheuern. Hier ist kein Geschirrspülmittel schneller und effizienter. Zudem braucht man auch kein warmes Wasser für die Reinigung!

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