Bilder zur Story:

Von einem Bären zum andern´

(eine Wanderung durch´s Muntii Vrancei)

Teil 2

von: Wilhelm Scherz

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Ankunft in Varlaam

Ab hier ging es nur noch zu Fuss durch die Bergwelt des Vranea-Gebirges. Zuvor verabschiedeten wir uns noch von unserem versierten Chauffeur Tureac Traian.

(Kleines Gruppenfoto: mit Mario und Tureac)

 

Geburtstag

Mein abendliches Geburtstags-Lagerfeuer, nahe unseres Nachlagers bei Secuiu. Mario hebt schon den Palinca empor!

"La multi ani"

 

Benedek

Nahe der ehemaligen Waldbahnstation, finden sich noch Reste der Brücke, die einst über den Bisca Micá hinwegführte.

 

Schon drei Tage ...

Der dritte Tag Anmarsch im Valea Bisca Micá und der Lácáuti-Gipfel will sich noch immer nicht zeigen.

 

Eisenbahndenkmal

Zum Gedenken an die ehemalige Waldbahn, hat man hier, kurz vor der Forststation Cabana Goru, diese Holzlore auf einen Steinsockel gestellt.

 

Forststation Cabana Goru

von hier aus gibt es zwei Anmarschrouten, hinauf zum 1777 Meter hohen Vf. Lácáuti. Wir wählten den Weg links hinauf, entlang dem Valea Mánisca Mare.

 

Bärenspuren

... im Schnee kurz vor dem letzten Aufstieg zur Wetterstation des Lácáuti-Gipfels.

Zum Vergleich:

Schuhgrösse 45 gegen Bärenpranke! Dennoch, ich war der Stärkere, denn ich hatte den ergiebigeren Fussschweiss.

:-)

 

Geschafft!

Die Wetterstation in 1777 m Höhe auf dem Vf. Lácáuti.

 

Nächster Tag!

Abschied von unseren Freunden der Statia Meteorologicá Lácáuti.

 

Bei Sindrilita

Blick über eine alte Stâna hinweg, auf den Vf. Goru, der mit 1785 Meter der höchste Berg des Muntii Vrancei ist.

 

Valea Tisita Aurie

Einstieg in die Schlucht der Goldenen Tisita. Hier geht´s sprichwörtlich nur noch über Stock und Stein!

Wer hier entlangwandert, hat mit Sicherheit etwas mehr Gepäck dabei. Die Laufzeit unter diesen Bedingungen beträgt bis hinunter zur Sennhütte etwa 4 - 5 Stunden!

 

Bärenlager mitten im Tal der Tisita Aurie.

Ein Bärenlagerplatz mit Kratzbäumen und einer Schlafkuhle. Vor den Kratzbäumen liegen Reste von einem erlegten Wildschwein

. . .

 

?

Allerdings wurde erst nach mehrmaligen Wenden der Fellreste erkennbar, dass es sich dabei um ein Wildschwein handelt. Schweineschnauze und Ohr sind gut erkennbar.

. . .

 

???

. . .

Nur wenige Meter daneben lag der herausgeschälte Schädel eines Bären.

 

Natur

Wilde Schönheit im Tal der Tisita Aurie!

 

Letzter Abschnitt

Der letzte Abschnitt, kurz vor der sich anschliessenden Tisita Mare - Schlucht und doch stand uns danach noch die zweite Hälfte der Tagestour bevor

:-)

 

"Halbzeit"

Die Sennhütte ist erreicht. Von hier ab geht es talwärts weiter durch die Cheile Tisita Mare. Allerdings, so richtig stimmt das mit der "Halbzeit" nicht. Ca. 7 Stunden bis hinunter nach Lepsa sind doch noch ein gewichtiges Stück.

 

Auf schmalen Pfaden!

An einer Stelle muss man aus Gründen der Unzugänglichkeit aus der Tisita Mare-Schlucht weit hinaufsteigen. Am obersten Punkt, kurz vor dem erneuten Abstieg in die Schlucht, findet der Wanderer einen malerischen Blick talwärts.

 

Trockenen Fusses?

Eine letzte Furt vor dem "Tunnel".

 

Der Tunnel!

Er verbindet die Tisita Mare-Schlucht mit der der Tisita Micá. Der Wanderweg (Markierung rotes Dreieck) führt hier hindurch. Hinter dem Tunnel gelangt man auf eine Forststrasse, die durch weitere kleine Felstunnel wieder in die Tisita Mare-Schlucht führt.

Die einstige Waldbahnstrecke, die hier durch die Tisita-Schluchten führte, wurde 1910 von Italienern erbaut. Ende 1939 etwa wurde die Strecke wieder eingestellt.

 

Cheile Tisita Mica

Durch kleine Tunnel führt die Forststrasse wieder zurück in die Cheile Tisita Mare. Steil aufragender Fels nach beiden Seiten lässt die Herzen höher schlagen!

 

Zurück in der Cheile Tisita Mare!

Der Abmarsch, hinunter nach Lepsa, zieht sich durch die felsigen Landschaften unendlich hin.

 

Geschafft!

Wir sind nahe dem Eingangstor zur Reservation in Lepsa. Der Ort fügt sich malerisch in die Landschaft ein, trotz der neuen Häuser manch eines neureichen Investors.

 

Komplex Tursitic "Cabana Putnei".

Direkt unterhalb der alten Cabana Putna liegt diese neue Cabana. Sie ist nur wenige Meter vom Wasserfall "Cascada Putna" entfernt.

 

Das Restaurant ...

... "Cascada Putnei" gehört zu dem neuen Komplex der Cabana Putnei. Das Essen ist ausgezeichnet und wir sind noch immer wie man sieht:

auf den Spuren des "Bären".

:-)

 

Ehemaliger Jagdsitz Ceausescus

Kurz hinter Lepsa befindet sich dieser Jagdsitz, der heute von der obersten rumänischen Forstbehörde verwaltet wird. Die grosse Wiese vor dem Haus diente einst als Hubschrauberlandeplatz.

 

Mánástirea Lepsa

In einer sanften Landschaft eingebettet, befindet sich das Kloster Lepsa.

 

Gresu

Neue Dorfkirche in Gresu.

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Dem Belzebub auf´s Dach gestiegen --- oder --- Von einem Bären zum andern / April 2001 / Willi (Jüterbog)

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